Pyrenäen

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Die Pyrenäen

Die Pyrenäen sind ein ca. 430 km langes Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien.
Sie bestehen aus zwei etwa gleich langen Gebirgsketten, die sich vom Golf von Biscaya
und im Osten vom Cap Cébère kommend im Bereich des Vall d'Aran überlappen.
Das Vall d'Aran wird vom Port de Bonaigua überbrückt und stellt so eine Verbindung
zwischen den beiden Gebirgsketten dar.

Die Pyrenäen werden in die westlichen oder atlantischen Pyrenäen, die Hoch- oder
Zentralpyrenäen und die östlichen Pyrenäen unterteilt.
Die Hochpyrenäen erstrecken sich im Westen vom Port de Canfranc bis zum Vall d'Aran im Osten.
Der höchster Berg der Pyrenäen ist der Pico d'Aneto im Maladetta-Massiv mit 3.404 m.

Es gibt rund zweihundert Gipfel über 3.000 m in den Pyrenäen.
Die höchsten Berge sind vergletschert, auch wenn seit einigen Jahren ein starker Rückgang
der Gletscher zu beobachten ist. Der einstig fazinierende Ossoue-Gletscher am Vignemale
hat viel von seiner einstigen Größe verloren.

Die Pyrenäen entstanden, wie die Alpen, vor rund 50 bis 100 Millionen Jahren im Tertiär.
Die westlichen Pyrenäen bestehen überwiegend aus Kalkstein, wogegen in den Zentralpyrenäen
verschiedene Granite dominieren.
Die Pyrenäen wurden in der Eiszeit mit einer geschlossenen Eisdecke überzogen.
Dadurch konnten sich viele Hangetäler und Gletscherseen bilden.


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